Unsere Geschichte

Ländleschneckle Weinbergschneckenzucht 

Schnecken benötigen bis zu 85% weniger Futtermittel als Rinder,

um 1kg Muskelfleisch zu erzeugen.



Vorab: Ich bin neu mit meiner Manufaktur und noch im Aufbau. Die Produkte werden sorgfältig mit Liebe gemacht und in Handarbeit gefertigt.

Ich sitze oft stundenlang bei meinen Schnecken, beobachte sie und jedesmal entdecke ich etwas neues. Tauchen Sie mit mir in die faszinierende Welt der Schnecken ein. 


Alles begann mit einer einfachen Idee, man könnte doch Schnecken züchten. Sie machen kein Lärm, sind nicht besonders schnell und sehr genügsame Tiere. Der Gedanke ließ mich nicht mehr los und ich recherchierte im Internet wie so eine Schneckenzucht  funktioniert. Die Schnecken zogen mich dabei in ihren Bann und es drehte sich alles nur noch um die Weinbergschnecke und ihr kulinarisches Erbe. Als Pionier in Vorarlberg, spornte es mich noch mehr an, Weinbergschnecken zu züchten.

 Ich werde immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, die ich gerne überwinde.

Rein kulinarisch gesehen haben die Schnecken in der heutig Zeit des Überflusses an Nahrungsmittel keine ernährungstechnische Funktion mehr, womit wahrscheinlich auch der drastische Konsumrückgang, zumindest in der westlichen Welt zu erklären ist. 

Für eine wachsende Erdbevölkerung stehen nur gleichbleibende oder sogar abnehmende landwirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung. Diese Tatsache wird für uns Menschen langfristig eine zwingende Änderung der Ernährungsgewohnheiten bedeuten. Was für uns zur Zeit noch exotisch und seltsam klingt, Insekten und Schnecken, Algen und Wasserlinsen zu essen, ist in vielen Ländern heute schon Realität.

Um ein Kilogramm Muskelfleisch anzusetzen, muss ein Rind bis zu 14 kg Kraftfutter fressen, ein Schwein bis zu 8 kg und Geflügel bis zu 4 kg. Insekten und Schnecken benötigen dagegen nur 2 kg Kraftfutter, um 1 kg Körpermasse zu produzieren.

Durch den Wegfall von Gülle, weniger Treibhausgase und geringerem Wasser- und Flächenverbrauch sind Schnecken eine Umwelt- und Klimaschonende Alternative zur herkömmlichen Fleischproduktion.


Geschichtliches:

in der Schattenburg entdeckt:

"Mit einer speziellen Pfanne konnten Weinbergschnecken, die als Fastenspeise galten und sogar in "Schnäggahäg" gezüchtet wurden, zubereitet werden."

Das zeigt, dass die Weinbergschnecke eine lange Tradition in Feldkirch hat, nur leider in Vergessenheit geriet.

Parzelle:

In den Gehegen, auch Parzellen genannt, wachsen die Weinbergschnecken heran. Durch spezielle Zäune werden sie am ausbrechen gehindert. 


Nachzucht:

Um im nächsten Jahr noch genug Schnecken zu haben, benötige ich natürlich Nachwuchs. Das bereitet den Schnecken kein Probleme .


Fütterung:

Weinbergschnecken sind reine Pflanzenfresser. Dabei gibt es keine Pflanzenart, die gemieden wird. Gerne essen sie auch Obst und Gemüse.

Ich füttere die Schnecken mit Gemüse vom eigenen Feld, Obst von den eigenen Bäume. Wenn ich mehr Futter benötige als ich angebaut habe, hol ich mir von den umliegenden Bio-Bauernhöfe, jenes benötigte Futter. Es versteht sich das ohne Chemie gearbeitet wird. Halt Bio nur ohne Zertifikat.

Für eine schöne Entwicklung benötigen die Schnecken auch Kraftfutter. Das Kraftfutter beinhaltet: Kalk (damit Sie ihr Gehäuse aufbauen können), Kohlenhydrate(Dinkelmehl, Dinkelkleie von einem nah gelegenen Bio-Bauernhof) und Mineralstoffe.

Wenn die Schnecken am fressen sind und man ganz leise ist, hört man die Schnecken sogar "schmatzen".



Haben Sie noch Fragen? Hier drücken! 

Ich beantworte sie gerne.